Italien

Nach dem Frühstück ging es zurück auf den Inntalradweg, um die restlichen Kilometer nach Innsbruck zurück zu legen. Von hier aus galt es nun den Brennerpass zu überqueren, um nach Italien zu gelangen. .Übernachtung im Bregenzer WaldAufgrund des recht starken Rückenwinds, stellte sich die Überquerung als deutlich einfacher heraus als zunächst angenommen. In nur etwas mehr als 3 Stunden hatte ich die Passhöhe erreicht. Nach einem kurzen Snack, kramte ich also die warmen Klamotten aus den Packtaschen und begann mit der Abfahrt. Auf der italienischen Seite des Passes gibt es einen sehr gut ausgebauten Radweg. Leider konnte ich diesen noch nicht benutzen, da dieser nicht geräumt wird. Mit dem Erreichen von Sterzing, konnte ich dann endlich auf den Radweg wechseln, um weiter Richtung Süden zu fahren. Auf dieser Strecke kommt man auch an einigen Bunkeranlagen sowie der Franzenfeste vorbei. Die Franzenfeste ist eine Festung die zwischen 1833 und 1838 erbaut wurde. Sie  befindet sich im Gleichnamigen Ort Franzenfeste.

Schlucht bei Santo Stefano Italien Hier bog ich dann auf den ebenfalls gut ausgebauten Radweg Richtung Bruneck ab. Da ich keinen geöffneten Campingplatz finden konnte, suchte ich mir in Mühlbach eine kleine Pension, um zu übernachten. Nach dem Frühstück ging es zurück auf den Radweg Richtung Toblach. Der Radweg ist hier nicht mehr durchgehend asphaltiert, verläuft aber durch eine sehr schöne Landschaft. Leider war ein Teil des Weges, wegen Holzfällarbeiten gesperrt, weshalb ich auf die Bundesstraße ausweichen musste. In der Nähe von Welsberg war der Radweg allerdings so vereist, dass es kaum möglich war das Rad zu schieben, geschweige denn zu fahren. Am Abend erreichte ich dann doch noch das Dorf Toblach, das über einen sehr schönen Campingplatz verfügt. Von diesem starte ich dann am nächsten Morgen, um über den Kreuzbergpass Richtung Santo Stefano di Cadore zu fahren. Übernachtung in den verschneiten DolomitenNachdem ich am Mittag die Passhöhe erreicht hatte, folgte eine herrliche Abfahrt durch eine wunderschöne Landschaft. Aufgrund des recht schlechten Straßenbelags war allerdings volle Konzentration nötig um auf der Straße zu bleiben. Von Santo Stefano aus bog ich dann in die landschaftlich wunderschöne Schlucht Richtung Sappada ab. Die Straße war allerdings deutlich steiler als zunächst angenommen, was in Verbindung mit dem schlechter werdenden Wetter dafür sorgte, dass ich nicht ganz so schnell voran kam. In Sappado ging es dann abermals auf einen Campingplatz, auf dem ich mir auch ausnahmsweise mal ein Abendessen im Restaurant genehmigte.Als ich einige Zeit später ins Zelt wollte, musste ich feststellen, dass es angefangen hatte zu schneien. Den guten Schlaf konnte dies allerdings nicht verhindern. Beim Abbauen des Zeltes war dagegen etwas mehr Zeit nötig, da einige Heringe festgefroren waren. Udine Italien Bei recht starkem Schneetreiben verließ ich den Campingplatz und bewältigte die letzten Meter bis zur Passhöhe. Von hier aus ging es dann zügig dem Tal entgegen, um dem Schnee zu entkommen. Für die Höhenlagen waren für die nächsten Tage 20-30 cm Neuschnee vorhergesagt, welchen ich für meine weitere Strecke nicht unbedingt brauchte. Nach einigen hundert Höhenmetern wurde dann auch der Schnee weniger und ich konnte zügig weiter Richtung Süden fahren. In Gemona ging es dann abermals auf einen Campingplatz. Für den nächsten Tag war Regen angesagt.Außerdem wollte ich die Po-Ebene durchqueren, welche auch nicht gerade zu meinen Lieblingsregionen Italiens zählt.Hiermit hatte ich also beste Voraussetzungen für einen gelungenen Montag. Nachdem ich die erste Stunde noch im trockenen fahren konnte, setzte etwa 10 Kilometer vor Udine  der Regen ein. Die Stadt Udine ist eine schöne Stadt, die allerdings in einer nicht ganz so tollen Landschaft liegt. Gegen 11:30 Uhr erreichte ich dann die Stadt Udine. Nachdem ich die Stadt angeschaut hatte, setzte ich meine Fahrt Richtung Monfalcone fort. Völlig durchnässt suchte ich mir dann schließlich in Monfalcone ein HotelTriest.Im Hotel nutzt ich auch erstmals die Möglichkeit meine Geräte an der Steckdose zu laden. Mit dem Erreichen von Monfalcone, hatte ich auch die Po-Ebene durchquert. Morgens hatte der Regen endlich nachgelassen und es blieb nur ein recht zäher Gegenwind. Heute wollte ich die Italienische Stadt Triest erreichen, was mir auch bereits am Nachmittag gelang. Nachdem ich mir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angeschaut hatte, schaute ich in einem öffentlichen W-LAN netz ob es noch etwas anderes Wichtiges zum Anschauen gibt. Hierbei stellte ich fest, dass ich nur wenige Kilometer an der größten touristisch begehbaren Höhle vorbei gefahren war. Da es nur um ein Paar wenige Kilometer ging, fuhr ich diese wieder zurück Richtung Norden und suchte mir einen Campingplatz. Grotta GiganteDirekt nach dem Aufbauen des Zeltes, setzte ich mich wieder aufs Rad, um die wenige Kilometer vom Campingplatz entfernte Höhle "Grotta Gigante" anzuschauen. Ich erreichte gerade noch die letzte Tour für diesen Tag. Bei Beginn der Führung stellte sich heraus, dass ich der einzige Teilnehmer dieser Führung war; naja umso besser! Gleich zu Beginn ging es steil hinab in die Höhle, Welche ein beeindruckendes Panorama bot. Durch die gewaltige Höhe von bis zu 98,5 Metern, hatten auch die Stalagmiten der Höhle eine außergewöhnliche Form; Einer hatte den Spitznamen „Palme“. Nach der Durchquerung der Halle ging es auf der anderen Seite wieder hinauf zum zweiten Ausgang der Höhle. Auch von hier hatte man wieder eine hervorragende Sicht in die Halle! Nach der Führung ging es zurück zum Campingplatz, wo ich mir noch kurz etwas zum Abendessen machte und dann schlafen ging.

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