Südostasien

Vom Biker zum Bikepacker - Unterwegs im Vietnam

Am 28. November überquerte ich die Grenze zum Vietnam. Einem Land, was viele nur von den Schrecken des Vietnamkriegs bekannt ist.

Im Dschungel des Vietnam
Im Dschungel des Vietnam

Auch ich wusste im Vorfeld nicht sonderlich viel über dieses Land! Klar hatte ich einige Dokumentationen über den Krieg gesehen und auch Ho Chih Minh war mir ein Begriff aber ansonsten hatte ich über die Geschichte des Landes keinen Schimmer! Auch über die Landschaft wusste ich nur, dass es eine sehr bergige Landschaft in tropischem Klima ist! Dass der Norden recht kühl werden kann, entzog sich bereits meiner Kenntnis! Entsprechend überrascht war ich, als mir ein anderer Reisender erzählte, dass es im Norden des Landes geschneit hätte! Entsprechend neugierig war ich also, nun endlich durch dieses Land zu fahren.

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Dschungel, Tempel und ein Foltergefängnis - unterwegs in Kambodscha

Von der Grenze zwischen Kambodscha und  Thailand waren es nur noch etwa 10 Kilometer bis Koh Kong, welches ich am frühen Nachmittag erreichte. Den ersten Stopp legte ich an einem Geldautomaten ein, um mich mit US-Dollar einzudecken, die hier neben der Lokalwährung ebenfalls akzeptiert werden, Für 8 $ fand ich in der Stadt dann ein Hotel, das mir alles bot, was ich brauchte. Als ich draußen etwas essen wollte, kam allerdings das erste Problem: Mein 10 Dollarschein wurde nicht akzeptiert, da er zu groß war. Am Geldautomaten bekommt man aber mit einer ausländischen Karte allerdings nur US-Dollar und der Umtausch hatte heute geschlossen! Schlussendlich konnte ich mein Geld im Hotel wechseln, um mir zumindest etwas zu Essen kaufen zu können.

Piste durch den Dschungel
Piste durch den Dschungel

Da ich mich am nächsten Morgen, noch nicht wirklich fit fühlte, beschloss ich einfach noch eine weitere Nacht im Hotel zu bleiben,  um mich auszuruhen und an meinem Blog zu schreiben. Wie sich am nächsten Tag herausstellte eine wahrlich gute Entscheidung, den die Etappe war relativ hart zu fahren. Zwischen mir und dem nächsten Hotel lagen etwa 108 Kilometer, die zudem sehr hügelig und Teilweise verschlammt waren. Im Gegenzug verlief die Strecke direkt durch den Dschungel, was die Fahrt deutlich interessanter machte. Auch die hügelige Landschaft bot hervorragende Ausblicke in die Täler. Da ich den ganzen Tag, von ein paar Keksen abgesehen, nichts gegessen hatte, war ich froh am Abend endlich ein Hotel, bzw. noch viel wichtiger ein Restaurant, zu erreichen! Auch am nächsten Tag wurde ich auf der Piste durch zum Teil sehr starke Anstiege gefordert. Dafür hatte ich an diesem Tag nur etwa 50 Kilometer zu fahren, da ich in Pramaoy in einem Hotel übernachten wollte. Auf etwa halber Strecke, kam mir ein älterer Holländer mit einem Roller entgegen, der mir erzählte, dass die Piste nördlich von Pramaoy derzeit kaum passierbar sei.

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Tropisches Klima und Linksverkehr - Unterwegs in Thailand

Am Vormittag des 28.10.2015, setzte das Flugzeug endlich auf dem Flughafen in Bangkok auf. Beim Verlassen des Flugzeugs, betrat ich damit erstmals ein Land mit tropischem Klima. Im klimatisierten Flughafen war davon natürlich noch nichts zu spüren. Innerhalb von weniger als 5 Minuten hatte ich mein kostenfreies Visum erhalten, ohne dass jemand nach meinem Rückflugticket gefragt hatte. Also ab ans Gepäckband, um das Gepäck einzusammeln. Mit dem Gepäck auf den Schultern machte ich mich nun auf die Suche nach meinem Rad. Der Schalter für Sondergepäck war schnell gefunden und schon von weitem konnte ich mein Fahrrad erkennen. Es war also angekommen! Ein genauerer Blick auf das Fahrrad zeigte, dass sogar alles heile angekommen war, was bei Fahrrädern leider nicht selbstverständlich ist!

Landeanflug auf Bangkok
Landeanflug auf Bangkok

Mit meinem Rucksack auf dem Rücken, meinen, in einem Müllsack verpackten Packtaschen, auf der linken Schulter und dem Fahrrad in der rechten Hand, marschierte ich jetzt zum Ausgang, der auch schnell erreicht war! Hier ging es jetzt daran, meine Packtaschen aus dem mit Klebeband umwickelten Müllsack zu befreien. Gar nicht so einfach, wenn das Taschenmesser IN den Packtaschen ist. Nachdem ich das Taschenmesser endlich befreit hatte, konnte ich auch das Rad endlich wieder aus seiner Verpackung befreien! Noch während dem Auspacken wurde ich von einem anderen Radfahrer aus Deutschland angesprochen, ob wir eventuell zusammen fahren sollen. Da es grundsätzlich immer schön ist, nicht alleine durch die Gegend zu treten, tauschten wir noch schnell unsere Kontaktdaten aus, ehe ich mich auf den Weg in die Innenstadt machte!

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